Pressezentrum

für den Rügen-Krimi “Aktion Störtebeker”

Rügen-Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit

05.07.09

Aktion Störtebeker: Von Prora bis nach Ralswiek

Klaus Scheld veröffentlicht Thriller zur Bundestagswahl 2009 und zum 20. Jahrestag der Wende

Die Freilichtbühne in Ralswiek, der Koloss von Prora, das Cliff-Hotel Sellin oder die Golfanlage Schloss Karnitz – das sind nur einige der Schauplätze auf Rügen, an denen der neue Regionalkrimi „Aktion Störtebeker“ spielt. Der Autor nimmt aber seine Leser bei der Jagd auf Terroristen, die einen Anschlag auf die neue Rügenbrücke planen, auch an Orte mit, die nicht so bekannt sind.

So an den Selliner See, auf eine Straßenkreuzung in Samtens, in die 1000-Einwohner-Gemeinde Sehlen, das Bücherdorf Gingst oder an einen versteckten Angelplatz am Strelasund. Eine Leiche wird am weitgehend naturbelassenen Naturstrand im Badeort Göhren gefunden, der Showdown findet im denkmalgeschützten Benedix-Haus am Marktplatz der Inselhauptstadt Bergen statt.

Mit seinem Krimi-Debüt „Aktion Störtebeker“ hat der Autor Klaus Scheld ein wahres Horrorszenario nach Rügen verlegt: Mitten im Wahlkreis der deutschen Kanzlerin soll kurz vor der Bundestagswahl das jüngste Wahrzeichen der Insel – die neue Rügenbrücke – in Schutt und Asche gelegt werden. Für Kommissar Kurt Bratfisch von der Kripo in Stralsund beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit. Als er das Bekennerschreiben einer „Aktion Störtebeker“ entdeckt, die sich gegen den Anti-Piraten-Einsatz der Bundesmarine am Horn von Afrika richtet und den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan verlangt, sucht er fieberhaft nach den Tätern.

Bratfisch ermittelt zusammen mit seiner Kollegin Mandy Thi Pham gleichzeitig in einem Mordfall, der – wie sich herausstellt – im Zusammenhang mit dem geplanten Anschlag steht. Bei dem Toten, der am Strand von Göhren auf Rügen gefunden wurde, handelt es sich um Helmut Melz, der vor über 20 Jahren als Ausbilder von ausländischen Partisanen an der Offiziershochschule der Nationalen Volksarmee der DDR in Prora tätig war. Die beiden Kriminalisten suchen zunächst im privaten Umfeld des Ermordeten nach dem Täter, stoßen aber schnell auf Spuren aus dessen geheimer DDR-Vergangenheit.

Klaus Scheld verbindet in „Aktion Störtebeker“ Elemente eines Regionalkrimis mit einer brandaktuellen Thrillerhandlung und dem Ausflug in die DDR-Vergangenheit. Handlungen und Personen sind zwar frei erfunden, doch Ähnlichkeiten mit der Wirklichkeit existieren durchaus. So könnte sich in dem Roman ein bekannter Rüganer Kommunalpolitiker wiedererkennen und die Beschreibung der rechtsradikalen Jugendszene in Mecklenburg-Vorpommern entspricht leider auch der Realität.

Klaus Scheld (54), der als Wolfgang Müller in Hessen geboren wurde und als freier Journalist arbeitet, hat für sein Krimi-Debüt umfassend auf Rügen recherchiert. Denn in einem Regionalkrimi müssen auch die Details stimmen. Aus den Archiven hat er außerdem manch bisher verschwiegene Tatsache ans Tageslicht geholt. Das gilt auch für sein Pseudonym, dessen Namen er von einem heute weithin unbekannten Wegbegleiter Klaus Störtebekers übernommen hat. Die Entstehung des Politthrillers wird seit vergangenem Jahr im Online-Arbeitsjournal www.aktion-stoertebeker.de begleitet. Und auch der fiktive Kommissar Bratfisch hat seit einigen Wochen unter http://linkeblogs.de/stoerti/ ein eigenes Weblog, in dem er aus der Polizeiarbeit berichtet.

Titelinformation:

Klaus Scheld: Aktion Störtebeker, BOD, Paperback, 200 Seiten, ISBN 978-3-83911-524-4 13,90 €

Dieser Text als Word-Datei zum Download oder mit einem Klick drucken, versenden, bookmarken oder teilen






|
More